US-Wohnungsmarkt im April 2026: Verkäufe wuchsen kaum, die Bestände erreichten Mehrjahreshochs.
Die National Association of Realtors veröffentlichte am 11. Mai Daten zum Markt für Bestandsimmobilien für April 2026. Die Verkäufe stiegen im Vergleich zum März um 0,2 % und erreichten annualisiert 4,02 Millionen Transaktionen – ein Ergebnis, das die Marktprognose von 4,05 Millionen nur geringfügig übertraf. Der mittlere Verkaufspreis lag bei 408.800 $ – 1,4 % höher als vor einem Jahr, aber das Wachstum verlangsamt sich.
Wichtiger als der Preis ist das Angebot. Im April stieg die Zahl der angebotenen Objekte im Monatsvergleich um 5,8 % auf 1,47 Millionen Einheiten, was bei der aktuellen Verkaufsgeschwindigkeit einem Angebot von 4,4 Monaten entspricht. Das liegt deutlich unter dem langjährigen historischen Durchschnitt von 5–6 Monaten, aber deutlich besser als noch vor einem Jahr. Unter den Regionen verzeichnete der Mittlere Westen den größten Verkaufsanstieg (+2,2 %), während der Westen einen Rückgang zeigte (-2,6 %).
Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Daten zum Neubau, die das Census Bureau am 5. Mai veröffentlichte. Im März stiegen die Verkäufe von Neubauten im Monatsvergleich um 7,4 % auf annualisiert 682.000 Einheiten und übertrafen damit die Marktprognose von 650.000. Der mittlere Neubaupreis sank gleichzeitig um 6,2 % im Jahresvergleich auf 387.400 –derniedrigsteWertseitJuli2021.
Für einen ausländischen Käufer, der US-Immobilien als Investition betrachtet, schafft die Kombination dieser Faktoren eine seltene Verhandlungsposition. Der Zinssatz für 30-jährige Hypotheken lag laut Freddie Mac in der Woche vom 7. Mai bei 6,37 % – niedriger als vor einem Jahr (6,76 %), wenn auch höher als in der Vorwoche (6,30 %). Das aktuelle Niveau schränkt weiterhin einige lokale Käufer ein, die auf einen Rückgang auf 6 % oder darunter warten. Gerade in solchen Phasen wird der Markt traditionell zugänglicher für internationales Kapital: Der Wettbewerb um Objekte nimmt ab, und Verkäufer zeigen größere Flexibilität.
Laut NAR verlängert sich die durchschnittliche Marktverweildauer von Objekten weiter – was einen geringeren Verhandlungsdruck auf den Käufer bedeutet. In Texas, Arizona und einigen Märkten Floridas, wo das Angebotswachstum besonders auffällig ist, sind Abschläge vom Listenpreis eher die Regel als die Ausnahme. Märkte mit historisch niedrigem Angebot – Boston, Seattle, Großraum Washington – bleiben wettbewerbsintensiv, aber auch dort ist die Entscheidungszeit gestiegen.
Immobilien in den USA — Miami, New York, Florida: discount-house.com/usa
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