Was wird in Zukunft mit Immobilien in Spanien passieren?
85% der Immobilien in Spanien werden bis 2033 illiquide sein, und dies ist ein unausweichlicher Trend, der sich unter dem Mikroskop der Forschung von Masteos und The Fringe Labs befindet. Diese traurige Prognose ist auf Änderungen im EU-Recht zurückzuführen, wonach jeder Eigentümer, der den Verkauf oder die Vermietung von Wohnungen plant, bis zum Jahr 2033 verpflichtet ist, ein Energiezertifikat von mindestens Kategorie D zu erhalten.
Dieser Faktor führt zu einem starken Anstieg der Anzahl von Immobilien, die für den Marktumsatz ungeeignet werden. Die Studie hat auch gezeigt, dass ähnliche Beschränkungen bereits in verschiedenen EU-Ländern gelten, was den Ernst der Situation unterstreicht. Zum Beispiel kann in Frankreich ab 2022 die Miete für Objekte mit dem niedrigsten Energiezertifikat nicht erhöht werden, und ab 2023 ist es überhaupt verboten, solche Wohnungen zu vermieten.
Ein weiterer bemerkenswerter Aspekt des Problems war die hohe Rate des Wärmeverlustes in spanischen Häusern. Die intelligenten Thermostate von Tado haben ergeben, dass Spanien in diesem Indikator an fünfter Stelle in Europa liegt, nur hinter Großbritannien, Belgien, Frankreich und den Niederlanden. Besonders betroffen sind ältere Häuser, die sich im Vergleich zu Neubauten oft als weniger energieeffizient erweisen. Statistiken bestätigen, dass 67,6% der Häuser in Spanien mindestens 23 Jahre alt sind und 36,2% sogar älter als 43 Jahre sind.
Das Thema ist auch für ausländische Immobilienkäufer relevant. Der Anteil der Ausländergeschäfte in Spanien belief sich im dritten Quartal 2023 auf 15,4% aller Verkäufe. Dies war das zweitwichtigste Ergebnis nach dem Rekordwert im dritten Quartal 2022 (15,9%).
Um die Risiken einer zukünftigen Liquiditätskrise auf dem spanischen Immobilienmarkt zu vermeiden, sollten Sie einige wichtige Punkte beachten. Die erste und offensichtlichste Lösung ist der Kauf eines Neubaus. Diese Einrichtungen entsprechen in der Regel modernen Energieeffizienzstandards und sind daher weniger anfällig für zukünftige Gesetzesänderungen.
Es ist auch wichtig, bei der Auswahl eines Objekts auf das Energiezertifikat eines Gebäudes zu achten. Dieses Dokument wird zu einer Schlüsselakquisition, da es eine klare Vorstellung davon gibt, wie energieeffizient das Objekt ist. Anleger sollten auf eine gründliche Analyse und Validierung von Zertifikaten vorbereitet sein, um in Zukunft unerwünschte Konsequenzen zu vermeiden.
Aber es gibt auch positive Punkte. In Spanien werden Subventionen zur Reparatur und Verbesserung der Energieeffizienz gewährt. Diese Möglichkeit wird von der Europäischen Kommission gewährt und Anträge können über die Rehabilitationsbüros autonomer Gemeinschaften eingereicht werden.
Abschließend ist es wichtig zu betonen, dass Energieeffizienz ein integraler Bestandteil des spanischen Immobilienmarktes wird. Investoren, ob Einheimische oder ausländische Käufer, müssen auf Gesetzesänderungen und Marktanforderungen achten. Basierend auf diesen Faktoren helfen die richtige Auswahl des Objekts und die Aufmerksamkeit auf die Energieeffizienz, Liquiditätsverluste zu vermeiden und langfristig Stabilität zu gewährleisten.